
Janes erster Freund
Die kleine Jane Goodall schließt Freundschaft mit einem Huhn und entdeckt ihre lebenslange Liebe dazu, zu verstehen, wie Tiere denken und fühlen
Fördert Geduld und Sanftmut im Umgang mit Tieren
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Die junge Jane liebte es, ihren üppig grünen Garten zu erkunden. Mit ihrem Notizbuch in der Hand träumte sie davon, mit den Tieren zu sprechen.
An einem sonnigen Nachmittag spazierte eine rundliche, rotbraune Henne aus dem Stall. Jane beobachtete sie aufmerksam und fragte sich, wie der kleine Vogel die Welt wohl sah.
Die Henne pickte in der weichen Erde und suchte nach schmackhaften Insekten. Jede kleine Bewegung war ein Rätsel, das Jane lösen wollte.
Um näher heranzukommen, saß Jane wie eine Statue still im Gras. Sie gab keinen Mucks von sich.
Langsam machte das vorsichtige Huhn einen mutigen Schritt näher und legte neugierig den Kopf schief.
Jane bot sanft eine Handvoll Samen an. Die kleine Henne trat näher, und ihre weichen Federn streiften Janes Knie.
Die kleine Henne watschelte zurück zu dem dunklen, stillen Stall, bereit, sich auszuruhen. Jane folgte ihr dichtauf und fragte sich, welche Geheimnisse sich im Inneren verbargen.
Jane zwängte sich in den staubigen, dunklen Hühnerstall und hielt den Atem an, während sie versuchte, keinen einzigen Laut von sich zu geben.
Im dämmrigen Stall ließ sich die Henne auf einem behaglichen Nest aus goldenem Stroh nieder. Jane beobachtete das voller stiller Verwunderung und wagte kaum zu atmen.
Mit einem leisen, zufriedenen Gackern erhob sich die Henne und gab den Blick auf ein warmes, perfektes Ei frei, das im Stroh lag.
Die kleine Henne trottete zurück in den hellen, sonnigen Garten; ihre rotbraunen Federn glänzten. Sie hatte einen wahren Freund gefunden.
Jane saß im warmen Gras, lächelte und schrieb in ihr Notizbuch. Sie wusste, dass sie ihr ganzes Leben damit verbringen würde, Tieren zuzuhören und sie zu lieben.
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