
Alberts Lichtstrahl
Der junge Albert Einstein träumt davon, auf einem Lichtstrahl zu reiten, und sein Lehrer hilft ihm zu erkennen, dass Fantasie der Anfang jeder Entdeckung ist.
Fördert Fantasie und große Ideen
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Der kleine Albert saß an seinem stillen Schreibtisch und starrte aus dem Fenster. Er beobachtete ein Staubkorn, das in einem warmen Strahl des Morgensonnenlichts tanzte.
Der goldene Sonnenstrahl wurde immer breiter und verwandelte sich in eine schimmernde Straße. Albert schloss die Augen und sprang auf den leuchtenden Pfad.
Zisch! Er schoss hoch über den Wolken dahin und ließ die Schule weit hinter sich. Der Wind pfiff, während er mit der Sonne um die Wette raste.
Er wich funkelnden Kometen aus und umkreiste den blassen Mond. Das Universum war ein riesiger, bunter Spielplatz aus Sternen.
Er raste an rotierenden Galaxien vorbei, die wie riesige, leuchtende Windräder aussahen. Nichts im ganzen Universum konnte schneller sein als er.
Er jagte einem hellen, fernen Stern am äußersten Rand des Weltraums nach. Er wollte sehen, wie weit ihn das Licht tragen konnte.
Plötzlich bog sich der goldene Strahl in einer scharfen, wilden Kurve. Albert schnappte nach Luft, als er abrutschte und taumelnd von dem sich dehnenden Licht wegstürzte.
Immer tiefer fiel er und glitt zurück durch die Wolken. Mit einem leichten Ruck blinzelte er und wachte genau dort wieder auf, wo er gesessen hatte: auf seinem Stuhl im stillen Klassenzimmer.
Albert blickte nervös auf. Im Klassenzimmer war es still, und er fragte sich, ob sein Lehrer seine Reise zu den Sternen bemerkt hatte.
Seine Lehrerin kam mit einem warmen, sanften Lächeln herüber. Sie war ihm überhaupt nicht böse, und sie hielt ein buntes Buch in den Händen.
Sie reichte ihm das Buch über die Sterne. „Wohin sind deine Gedanken gereist, Albert?“, fragte sie sanft. „Hör niemals auf, zu staunen.“
Albert lächelte und hielt das Buch fest an sich. Er wusste, dass seine Fantasie eine besondere Landkarte war, bereit, ihm dabei zu helfen, die Geheimnisse der Welt zu entdecken.
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