Fridas gemalte Träume

Fridas gemalte Träume

Die junge Frida Kahlo muss nach einem Unfall das Bett hüten, entdeckt aber, dass sie durch das Malen in ihrer Fantasie an jeden beliebigen Ort reisen kann

Zeigt, wie Kreativität durch schwere Tage hilft

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Die Geschichte

Frida saß aufgestützt in ihrem stillen Zimmer, das verletzte Bein unter die Decke geschoben. Sie seufzte und wünschte sich ein großes Abenteuer.

Ihr Vater brachte ihr einen Malkasten aus Holz. Als Frida ihren Pinsel in sonniges Gelb tauchte, begann sich ein warmes, goldenes Licht auszubreiten.

Mit einem grünen Strich sprossen riesige Dschungelblätter aus den Wänden hervor. Ein leuchtend bunter Vogel flatterte direkt an ihrem Bett vorbei.

Sie malte eine Holzbrücke und trat direkt darauf. Freundliche Affen schwangen sich an den Lianen und plapperten ein fröhliches Willkommen.

Tief im Dschungel malte sie einen funkelnd blauen Fluss. Glitzernde Fische sprangen durch die Luft und hinterließen Spuren aus Sternenstaub.

Sie malte eine Leiter aus riesigen Blumen, die sich zum Himmel hinauf erstreckte und immer höher in die Wolken hinaufkletterte.

Hoch über den Wolken malte sie einen Himmel voller wirbelnder, goldener Sterne. Jeder einzelne leuchtete wie eine warme Laterne in der dunkelblauen Nacht.

Plötzlich kroch ein kalter, grauer Nebel über den Sternenhimmel und drohte, all die wunderschönen, leuchtenden Farben fortzuwaschen.

Frida ließ sich nicht von dem grauen Nebel aufhalten. Sie tauchte ihren Pinsel in feuriges Orange und leuchtendes Pink, um eine warme Sonne zu malen.

Die gemalte Sonne brach durch den grauen Nebel und ließ ihn dahinschmelzen. Wieder einmal durchflutete warmes Licht ihre wunderschöne, magische Welt.

Langsam verblassten der gemalte Himmel und der Dschungel und trugen Frida sanft zurück in ihr gemütliches Schlafzimmer. Doch die leuchtenden Farben blieben auf ihrer Leinwand zurück.

Frida lächelte und hielt ihren Pinsel fest. Sie wusste, dass sie niemals wirklich feststeckte, denn ihre Fantasie konnte überallhin fliegen.

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