
Leonardos fliegende Träume
Der kleine Leonardo da Vinci füllt seine Notizbücher mit Zeichnungen von Vögeln und träumt davon, dass eines Tages auch die Menschen fliegen können
Fördert große Träume und Neugier
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Der junge Leonardo sitzt auf einem sonnigen Hügel in der Toskana und beobachtet Vögel, die durch den Himmel gleiten. Er schlägt sein Skizzenbuch auf, um zu zeichnen.
Er zeichnet behutsam die Form eines Schwalbenflügels nach. In Gedanken ist er dort oben bei ihnen und tanzt auf der sanften Brise.
Leonardo bemerkt, wie die Vögel ihre Schwänze zum Steuern nutzen. Er füllt eine weitere Seite mit schnellen, aufgeregten Strichen.
Plötzlich gleitet ein prächtiger Falke hoch oben dahin. Er lässt sich mühelos vom Wind tragen, ohne auch nur ein einziges Mal mit den Flügeln zu schlagen.
Leonardo hält seine Hand in den Wind und spürt dessen unsichtbare Kraft. Wenn ein Falke auf der Luft gleiten kann, so glaubt er, könne dies auch ein Mensch.
Leonardo beginnt mit dem Entwurf seiner ersten großen Flugmaschine. Er füllt sein Notizbuch mit detaillierten Zeichnungen von hölzernen Flügeln, Zahnrädern und Segeln.
Er baut einen winzigen Gleiter aus Zweigen und Papier und lässt ihn in die Luft steigen. Doch mit leisem Rascheln trudelt er hinab ins hohe Gras.
Leonardo gibt nicht auf. Er schlägt sein Notizbuch auf, um den Flug des Gleiters zu studieren, und skizziert neue Ideen, um seinen nächsten Entwurf noch weiter zu verbessern.
Ein plötzlicher Windstoß reißt eine von Leonardos Lieblingszeichnungen direkt aus seinen Händen! Das Blatt flattert auf eine steile, felsige Schlucht zu.
Leonardo klammert sich an den Felsvorsprung und streckt die Hand aus. Vorsichtig greift er nach der vom Wind erfassten Seite, gerade noch bevor sie in die tiefe Schlucht abgleitet.
Zurück auf der sicheren, sonnigen Kuppe flüstert der Wind durch das Gras. Das Skizzenbuch liegt sicher da – bereit für weitere Träume vom Fliegen.
Leonardo drückt sein Skizzenbuch an sich und lächelt in den Himmel, im Wissen, dass seine Zeichnungen eines Tages der ganzen Welt zum Abheben verhelfen werden.
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