
Nikola und der Blitz
Der junge Nikola Tesla hat Angst vor Gewittern, bis seine Mutter ihm die Schönheit und Kraft der Blitze zeigt
Nimmt die Angst vor Stürmen, voller Staunen
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In seinem gemütlichen Zuhause streichelte der junge Nikola seine Katze Macak. Winzige, magische Funken knisterten leise unter seinen Fingern.
Nikola kicherte, als die glühenden Funken über Macaks weiches, schwarzes Fell tanzten und den dunkler werdenden Raum erhellten.
Draußen begann der Dämmerungshimmel dunkler zu werden, doch das Kaminfeuer bewahrte im Zimmer ein Gefühl von Sicherheit und Wärme.
Plötzlich ließ ein lauter Donnerschlag das Haus erbeben. Nikola schnappte vor Schreck nach Luft und zog die Knie eng an die Brust.
Macak huschte unter einen schweren Holzstuhl; seine grünen Augen waren vor Schreck weit aufgerissen, während sich Schatten über den Boden ausbreiteten.
Seine Mutter kniete sich neben ihn und schlang ihre warmen Arme um ihn, um die unheimlichen Schatten sanft zu vertreiben.
Mutter zeigte auf das regenverschmierte Fenster. „Fürchte dich nicht vor dem Himmel, Nikola“, sagte sie leise.
Sie erklärte, dass der Blitz wie ein riesiger Pinsel sei, der die dunklen Wolken mit leuchtenden, wunderschönen Strichen färbe.
Nikola trat ans Fenster. Ein strahlender, gold-violetter Blitz erhellte die Hügel, und er starrte voller Staunen darauf.
Als Macak das leise Grollen des Donners hörte, kroch er aus seinem Versteck und schnurrte ruhig im warmen Zimmer.
Seine Mutter lächelte stolz; sie war glücklich zu sehen, wie die Angst ihres Sohnes dahinschmolz und tiefem, stillem Staunen wich.
Nikola lächelte und streichelte Macak, während der Sturm leuchtete. Er hatte keine Angst mehr und war begierig darauf, all die wunderbaren Geheimnisse des Lichts zu erfahren.
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