Harriet Tubman: Die Schaffnerin der Underground Railroad

Harriet Tubman: Die Schaffnerin der Underground Railroad

Die junge Harriet Tubman folgt zum ersten Mal dem Nordstern und lernt, dem Himmel als ihrem Wegweiser in die Freiheit zu vertrauen

Baut Mut und Vertrauen in einen Begleiter auf

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Die Geschichte

In der stillen Dunkelheit blickte die junge Harriet auf den lautlosen Wald. Sie hielt ihr Tuch fest umschlungen und träumte von einem Weg in die Freiheit.

Plötzlich teilten sich die dunklen Wolken. Ein strahlender, weiß-goldener Stern leuchtete herab und erhellte den Nachthimmel wie ein freundliches Leuchtfeuer.

Harriet blickte auf und lächelte, während sie spürte, wie sein warmes Licht sie umfloss. Sie wusste, dass dieser wunderschöne Stern ihr Wegweiser sein würde.

Beim Betreten des dunklen Waldes wirkte der vor einem liegende Pfad geheimnisvoll und tief. Hoch oben blinzelte der freundliche Stern durch die Zweige.

Die Äste wurden dicht und schwer und verbargen ihren hellen Wegweiser. Harriet hielt inne und lauschte aufmerksam dem leisen Flüstern des Waldes.

Eine sanfte Brise ließ die Zweige beben, und die Blätter teilten sich. Der Polarstern strahlte durch die Lücke und sandte ein warmes Blinken aus.

Plötzlich wälzte sich dichter, weißer Nebel durch die Bäume und verschlang den Pfad in kalten, lautlosen Schatten.

Harriet stand still im Nebel und schloss die Augen. Sie erinnerte sich an das beständige, warme Licht ihres Sterns und fühlte sich wieder mutig.

Als sie die Augen öffnete, vertrieb eine sanfte Brise den kalten Nebel und gab erneut das helle Licht des Sterns preis.

Mit freudigem Herzen folgte Harriet dem leuchtenden Pfad aus dem dunklen Wald. Die Bäume öffneten sich und gaben den Blick auf eine weite, offene Wiese frei.

Auf der stillen Wiese blickte Harriet zu ihrem treuen Begleiter auf. Sie war nun in Sicherheit; ihr Herz war erfüllt von Freude und Mut.

Harriet wusste, dass sie dem Himmel stets vertrauen würde – bereit, eines Tages andere auf demselben hellen Pfad in die Freiheit zu führen.

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