
Petes Unterwasserwelt
Pinguin Pete hat Angst vor dem kalten Wasser, bis sein Großvater ihm die magische Welt unter dem Eis zeigt.
Macht Mut, sich einer Angst zu stellen
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Der kleine Pete zitterte auf dem glitzernden Eis. Seine Freunde planschten vergnügt, doch Pete klammerte sich an den Rand, voller Angst vor dem eiskalten Wasser.
Großvater Pinguin watschelte herbei. Er zeigte durch das klare Eis und flüsterte von einer geheimen, leuchtenden Welt, die tief darunter verborgen lag.
Pete hielt sich fest an Großvaters warmem Flügel. Er holte tief und mutig Luft, schloss die Augen und sprang von dem eisigen Felsvorsprung.
Platsch! Das eiskalte Wasser brannte zunächst, doch dann öffnete Pete die Augen und blickte auf einen magischen Wald aus grün leuchtendem Kelp.
Leuchtende Neonfische wirbelten in einem funkelnden Tanz um sie herum und erhellten das tiefblaue Wasser wie winzige, schwimmende Sterne.
Ein freundliches Robbenbaby sauste an ihnen vorbei und hinterließ eine lange, wirbelnde Spur aus funkelnden silbernen Blasen.
Der Großvater ließ Petes Flügel sanft los und nickte. Es war an der Zeit, dass Pete versuchte, ganz allein zu schwimmen.
Mit einem beherzten Schwimmzug schwamm Pete aus eigener Kraft vorwärts. Er jagte den silbernen Blasen hinterher, auf einen prächtigen, leuchtenden Eisbogen zu.
Während er unter dem riesigen Torbogen hindurchglitt, fühlte sich Pete schwerelos und frei. Der dunkle, unheimliche Ozean hatte sich in einen Spielplatz voller Wunder verwandelt.
Er vollführte einen freudigen Looping im Wasser, seine Ängste völlig vergessen. Der tiefe Ozean war kein beängstigender Ort mehr.
Pete und sein Großvater tauchten wieder an der Oberfläche auf. Pete stieß ein freudiges Quietschen aus; er brannte darauf, seinen Freunden von seinem Abenteuer zu erzählen.
Mit einem fröhlichen Platschen tauchte Pete direkt wieder hinein. Er wusste, dass manchmal gerade die Dinge, vor denen wir uns am meisten fürchten, den schönsten Zauber bergen.
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