
Die Himmelstänzer
Das Nordlicht sind eigentlich Himmelstänzer, die den Winterhimmel bemalen, um den Tieren Hoffnung zu bringen, die auf den Frühling warten
Weckt das Staunen über die Polarlichter
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Im tiefen, gefrorenen Wald schien der Winter kein Ende zu nehmen. Die Nächte waren lang, dunkel und für die zitternden Tiere entsetzlich kalt.
Hoch über den Wolken erwachten die magischen Himmelstänzer. Als sie die Traurigkeit tief unter sich spürten, sprangen sie auf ihre sternenbesetzte Bühne.
Mit Pinseln aus Sternenlicht und Bändern aus smaragdgrüner Seide begannen sie, die dunkle Leinwand der Nacht zu bemalen.
Plötzlich heulte der wilde Nordwind auf und versuchte, ihre leuchtenden Bänder auszublasen. Doch die Tänzer drehten sich nur noch schneller.
Sie sprangen über eisige Berggipfel und verwoben leuchtend violette und grüne Lichter zu einem wunderschönen kosmischen Tanz.
Ihr freudiges Lachen verwandelte sich in sanfte, klingende Musik, die hinab zu dem stillen, schneebedeckten Wald unter ihnen schwebte.
Doch dann zog eine dunkle Schneesturmwolke auf, die drohte, ihr wunderschönes Licht zu verschlucken und die Welt in Dunkelheit zurückzulassen.
Entschlossen, den Abend zu retten, rückten die Tänzer eng zusammen und begannen ihre spektakulärste Drehung von allen.
Mit einem letzten, freudigen Sprung brachen sie mitten durch den dunklen Sturm! Wellen aus Pink, Gold und Neongrün fluteten den Himmel.
Unten spähten die zitternden Tiere aus ihren verschneiten Höhlen hervor. Staunend blickten sie auf, als das warme, farbenfrohe Licht den Wald in seinen Schein tauchte.
Die magischen Lichter wärmten ihre kühlen Nasen und erfüllten ihre Herzen mit Hoffnung. Sie wussten, dass der Frühling bald zurückkehren würde.
Eingehüllt in den wunderschönen Schein der Himmelstänzer schlief der Wald friedlich, erfüllt von der süßen Verheißung des Frühlings.
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