Regen

Regen

Woher der Regen kommt und wohin die Pfützen gehen, wenn sie trocknen.

Erklärt, woher der Regen kommt

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Die Geschichte

Hoch oben in einer flauschigen grauen Wolke drängen sich winzige Wassertropfen aneinander. Sie flüstern aufgeregt und warten auf einen sanften Anstoß.

Hui! Der Wind haucht spielerisch, und die Tropfen springen aus ihrer kuscheligen Wolke. Hinab, immer weiter hinab trudeln sie in den weiten, blauen Himmel.

Plitsch, platsch! Die kleinen Tropfen landen auf dem staubigen Gehweg und verbinden sich zu glänzenden, hellen Pfützen.

Bald ziehen die dunklen Regenwolken davon, und die warme, goldene Sonne kommt hervor, um auf die nasse Welt zu scheinen.

Die frischen Pfützen schimmern wie winzige Spiegel und reflektieren den blauen Himmel sowie die grünen Äste der Bäume darüber.

Die goldene Sonne strahlt herab und erwärmt das kühle Wasser. In der Pfütze spüren die kleinen Wassertropfen ein seltsames, prickelndes Kitzeln.

Während die Sonne wärmer wird, schrumpfen die glänzenden Pfützen. Der trockene Gehweg kommt wieder zum Vorschein, als das Wasser allmählich verschwindet.

Langsam verwandeln sich die Tropfen in unsichtbaren, magischen Nebel. Sie steigen sanft in die warme Luft auf und lassen den trockenen Gehweg hinter sich.

Immer höher schweben sie empor, treiben auf einer sanften Brise an den hohen Baumwipfeln vorbei und weit über die Dächer hinweg.

Hoch oben am Himmel umschließt die kühle Luft den aufsteigenden Dunst mit einer sanften, kühlen Umarmung. Die winzigen Tröpfchen beginnen, wieder zueinanderzufinden.

Sie rücken immer enger zusammen und reichen sich die Hände, um hoch oben am Himmel eine brandneue, flauschige Wolke zu bilden.

Sicher in ihrem neuen Wolkenzuhause ruhen die kleinen Tropfen und warten – bereit für ihr nächstes großes, spritziges Abenteuer.

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