Das verlorene Schaf

Das verlorene Schaf

Ein Hirte zählt neunundneunzig und macht sich auf die Suche nach dem einen.

Zeigt, dass jeder wichtig ist

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Die Geschichte

Hoch oben auf den warmen, grasbewachsenen Hügeln wachte ein freundlicher Hirte über seine flauschige Herde, während die goldene Sonne unterzugehen begann.

Sanft lenkte er die Schafe zu dem behaglichen Pferch aus Stein und tippte dabei mit seinem Holzstab auf den Boden, um sie zu beschützen.

Der Hirte zählte seine flauschigen Freunde einzeln, während sie hereinkamen. Achtundneunzig, neunundneunzig ... doch ein Platz war leer.

Der Hirte durchsuchte die sich verdunkelnde Wiese und rief nach seinem verlorenen Lamm, doch nur der Wind antwortete.

Entschlossen, sein verlorenes Lamm zu finden, entzündete der Hirte seine leuchtende Laterne und betrat das dunkle, von Schatten erfüllte Tal.

Der steile, felsige Pfad war kalt und dunkel, doch der Hirte suchte hinter riesigen Felsblöcken und ließ sein warmes Licht leuchten.

Tief im Tal blieb der Hirte stehen und lauschte. Durch das Rauschen eines Wildbachs vernahm er einen leisen, vertrauten Ruf.

Dem Geräusch folgend, entdeckte der Hirte sein kleines Lamm, das auf einem steilen, rutschigen Felsvorsprung direkt über dem reißenden Bach zitterte.

Mit sanfter Hand griff der Hirte auf dem rutschigen Felsvorsprung nach unten und nahm das zitternde Lamm in seine warmen Arme.

Das sichere, schläfrige Lamm eng an seine Brust geschmiegt, begann der Hirte unter dem Sternenhimmel den langen Aufstieg zurück den Hügel hinauf.

Als sie die Kuppe des Hügels erreichten, jubelten die neunundneunzig Schafe mit fröhlichem Blöken, als sie ihren Freund endlich in Sicherheit sahen.

Endlich in Sicherheit, lächelte der Hirte, während er das kleine Lamm zudeckte – im Wissen, dass jedes einzelne seiner Schafe zutiefst geliebt wurde.

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