Der Mond

Der Mond

Der Mond verändert jede Nacht seine Gestalt, aber er ist immer derselbe Mond.

Führt an die Mondphasen heran, behutsam über Veränderung

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Die Geschichte

Hoch oben am samtigen Himmel lächelte der Mond auf den Wald hinab. Er liebte es, hell und voll zu leuchten – in seiner sternenbesetzten Schlafmütze.

Er warf einen sanften, silbrigen Schein über den schlafenden Wald und ließ die Nacht für seine tierischen Freunde sicher und warm wirken.

Doch bald kroch ein Schatten über sein silbernes Gesicht, und der Mond schrumpfte zu einem sauberen Halbkreis zusammen. Er fragte sich, ob er wohl schwand.

Selbst als Halbmond tat er sein Bestes, um die Pfade zu beleuchten, und neigte seine sternenbesetzte Kappe, um einer Hirschfamilie den Weg zu weisen.

Mit den verstreichenden Nächten wurde er zu einer schlanken silbernen Mondsichel, geschwungen wie ein helles Lächeln in der Dunkelheit.

Obwohl er klein war, leuchtete er aus voller Kraft. Die kleinen Eulen zwitscherten, froh über sein sanftes Licht in Sichelform.

Er wusste, dass er kleiner wurde, doch er rückte seine Sternenmütze zurecht und wachte voller Stolz über seine Freunde im Wald.

Schließlich kam die Nacht, in der der Mond vollkommen dunkel wurde und sein Gesicht im tiefen, samtigen Himmel verbarg.

Obwohl er unsichtbar war, spürte er unter seiner gemütlichen Mütze noch immer sein festes, von Kratern übersätes Selbst. Glücklich lauschte er dem Flüstern seiner Freunde von unten.

Mit einem glücklichen Seufzer begann der Mond zu wachsen und strahlte wieder hell und voll über dem freudigen Wald.

Er erkannte, dass er – ob als winzige Sichel oder als großer, leuchtender Kreis – immer ein und derselbe Mond war.

Geborgen und geliebt strahlte der Mond glücklich unter den funkelnden Sternen – stets derselbe Freund für den stillen Wald zu seinen Füßen.

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